Wissenschaftliche Evidenz
- Die Vorteile eines Zinkzusatzes zu Mundspülungen konnten in einer ganzen Reihe von Studien nachgewiesen werden. So wurde beispielsweise gezeigt, dass ein Mundwasser aus 0,05% Chlorhexidin, 0,05% Cetylpyridiniumchlorid und 0,14% Zinklactat die VSC Konzentrationen und die organoleptischen Werte wirksamer reduziert ist als eine 0,2%ige Chlorhexidinformulierung (Mitsui et al. 2003, Quirynen et al. 2002b, Winkel et al. 2003).
- Es scheint außerdem ein Synergieeffekt zwischen Zink und anderen antibakteriellen Substanzen zu bestehen; in einer Studie hemmte eine kombinierte Lösung aus 0,3% Zinkacetat und 0,025% Chlorhexidin die Bildung von VSC wirksamer als jede dieser beiden Substanzen für sich allein (Young et al. 2003a).
- Das Kauen von zinkacetathaltigem Kaugummi reduziert, wie sich gezeigt hat, ebenfalls die VSC-Konzentartionen (Wåler 1997b).
- Rölla et al. (2002) konnten in vitro zeigen, dass Zinkacetat und Komplexe des Zinks mit Aminosäuren die Freisetzung von Schwefelwasserstoff um fast drei logarithmische Einheiten hemmte.
- Den oben beschriebenen Resultaten entsprechend hemmten unlösliche Zink-, Kupfer- und Zinnpyrophosphate die Bildung von VSC im Speichel in vitro zu 99-100% (Jonski et al. 2004). Was erneut die Stabilität der mit den VSC gebildeten Komplexe und Festkörper vor Augen hält.


